Donnerstag, März 15, 2012

Kunst ist eine Tätigkeit
die in den Augen vieler Menschen
einfach nur so gemacht wird
weil die sonst ja nichts zu tun haben.

Künstler sind Menschen
die in den Augen vieler Menschen
einfach nur so in den Tag leben
weil die ja faul sind.

Kunst ist ...
Leben,
Arbeit,
Mühe,
Philosophie,
Freude,
Fleiß,
Erkenntnis,
Wissenschaft
und vieles mehr.

Viele müssten sich halt nur informieren
bevor sie den Mund aufmachen.
Viele müssten nur denken
bevor sie den Mund aufmachen
Viele müssten leben und leben lassen.


März 2012
(c) U.Pahnke-Felder

Montag, März 12, 2012

Überraschung


Wir haben unsere Vorbereitungen für eine weitere Etappe im Kunstprojekt
POSITION "Unterwegs" ... auf der EU-Kulturroute
wieder aufgenommen.
Regelmäßig werden wir in den nächsten Wochen wieder laufen und dabei die Länge der Strecken erweitern, um unsere Kondition aufzubauen.
Gestern wurden wir bei unserem "Einlaufen" auf einer der Wiesen in der Gemarkung "Egypte" von einem Nilganspärchen überrascht.

Wir sind bereits vor 2 Jahren Nilgänsen in der Umgebung von Namur in Belgien begegnet. Nun haben sie also den Weg weiter nördlich, Flussabwärts der Maas, bis in die Niederlande gefunden.


März 2012
(c) U.Pahnke-Felder

Freitag, März 09, 2012

Tagesgedanke

Das Leben
öffnet Dir so manche Tür.

Durchgehen
musst Du schon selbst.


März 2012
(c) U.Pahnke-Felder

Donnerstag, März 08, 2012

Tagesmotto

Wer sagt,
dass ich mich nicht
täglich
NEU erfinden
darf?


März 2012
(c) U.Pahnke-Felder

Dienstag, März 06, 2012

Frauenthema: Haare

Ich bin nun mal in einem gewissen Alter!
Interessant. Reif. Und noch mehr solcher positiver Titel hat dieser Lebensabschnitt bei Männern.
Bei Frauen reicht eine einzige uncharmante Bezeichnung: ALT.
Soweit der Charme der Leute von der Straße und die Durchsetzung der Emanzipation in den Köpfen von Otto Normalverbraucher.

Da wir „Damen“ dann auch weiterhin ein gewisses Bedürfnis nach Chic, Wellness, Glamour verspüren, auch wollen uns das die It-Girls der nachrückenden Generation absprechen, suche ich gezielt nach Schönheitstipps für mein Alter und werde fündig.

Grau ist sexy“ leuchtet mir da eine Überschrift entgegen.
JA !!!
Genauso sehe ich das.
Meine Haare sind grau – meliert – also nicht ganz so, wie ich will.
Färben ist für mich eigentlich keine Option mehr. Nicht nur einmal, nein inzwischen zweimal, brachen mir die Haare nach intensivsten Färbe-Orgien mit Produkten, deren vielversprechender Name „Chili“, „Wildseide“, Goldbrasse“ und zurück lautete, knapp über der Schulterlinie brutalst einfach ab. Das, trotz Versicherungen auf den Verpackungen wie: „Qualitätssiegel“, „Seidenproteinen“, „haarschonenden Inhaltsstoffen“.

Beim ersten Mal war ich total verwirrt. Stapfte ich doch mit langen, dunkelbraunen – in Fachkreisen: „Samt-Mahagoni“ - und seit gut 5 Jahren künstlich gehübschten Haaren unter die Dusche. Griff zum teuren Markenshampoo und schäumte die Haare ein. Nach dem Ausspülen griff ich, wie immer, die Haare im Nacken zum Zopf zusammen und streifte dabei das Wasser ab. Nur dieses Mal behielt ich beim Loslassen eine ordentliche Menge des Zopfes einfach in meiner Hand zurück.

PANIK!

Leider wurde es beim Eindrehen in das Handtuch nicht besser. Weitere Strähnen blieben zurück.
Ich schoss zuerst in Tränen, dann in meine Kleider und rannte bis zum nächsten Friseur, der glücklicherweise auch der ist, der mein Vertrauen besitzt.
3 Stunden später war ich einigermaßen versöhnt und hatte mich mit den Schicksal: "GRAU" abgefunden. Ich betrachtete das als Neuanfang..
Ein fescher Kurzhaarschnitt war das, was ich nun aus dem Laden trug. Zusätzlich eine Tasche voller Keratin-Aufbaupräperate und vieler guter Ratschläge, darunter den, meine Haare ja nicht mehr zu färben.
Na toll.

Es war ja sowieso ein kleines Wunder, dass ich mir in den letzten Jahren die Haare hatte färben können. Was auch immer ich in meiner Jugend und später versuchte, meine von Natur dunkel rotbraunen Haare nahmen keine Farbe an. Selbst sehr gute – preislich mussten sie das auch sein – Friseure bissen sich an diesem Phänomen die Zähne (ihrer Kämme) aus.

Ich war eigentlich nie zufrieden mit der Farbe, die ich auf dem Kopf hatte.
Alle anderen beneideten mich hingegen um meine Haare. Zuerst um die super "Francoise Hardy Mähne", später um eine gewisse „Reife a la Marie Laforet“.
Ich aber wollte wenigstens einige rote, später dann blaue Strähnen. Es blieb beim Traum.
Bis ich in die Wechseljahre kam und mein veränderter Hormonhaushalt die künstlichen Farbpigmente umarmte.
Und nun holte ich nach, was ich bis dahin „vermisst“ hatte.

Nun also, an diesem ersten echten Wintertag im Jahr 2006, waren meine Farborgien abgelaufen und die Haare kurz sowie auf dem Weg ihre natürliche Farbe anzunehmen.
In der nächsten Zeit wurden die Haare kurz gehalten und zeigten immer mehr ihren natürlichen Farbton, grau, bis kein Rest irgendeiner Färbung zu entdecken war. Der Beschluss lautete: Schauen wir mal, wie lange und graue Haare bei mir aussehen.
Alles war gut.


Bis zu jenem Tag, an dem sich endlich nach der überstandenen Chemokur von Tochterlieb der erste Pflaum auf ihrem Kopf wieder schüchtern zeigte. Genau diese langersehnte „Normalität“ aber war GRAU.
Bittere Tränen und ihr Entschluss: "Das wird gefärbt. So will ich nicht aussehen!"
Die richtige Farbe war schnell gefunden und trug den klangvollen Namen: „Goldbraun“. Welche Verheißung. Es wurde angerührt und einmassiert – ein winziger Klecks – der Rest blieb in der Dose zurück.
Uns gegenseitig anschauen, lächeln und …
Natürlich landete der Rest „Goldbraun“ auf meinem Kopf. Alleine schon aus Solidarität der gemeinsam überstandenen Zeit.

Das weitere Färben muss man sehr akkurat beihalten. Die Haare sind ja nun wirklich inzwischen grau und so ein grauschimmeliger Scheitel....
NEIN ! Das geht nicht!
Ich färbte und veränderte auch wieder fröhlich die Farben und....
Klar, der Tag kam, an dem ich meine langen Haare in den Händen hielt.
Alles wie gehabt – Friseur und Kurzhaarfrisur und …...
Aber ich will nicht wieder rauswachsen lassen, das dauert ja ewig.
Also was tun?

Ganz ehrlich, ich habe gerade die neuen Fotos von Francoise Hardy und Marie Laforet gesehen, im Artikel „Grau ist sexy“.
Die Ladys sind ja so was von Super Sexy GRAU.
Ich will auch.
Genauso und dazu will ich gerne, wie ich dem französischen Magazin entnehme, diesem Ton ganz easy auf die Sprünge helfen mit der Trend-Farbe der „Force de l'áge“:
„Stahlgrau“ bzw. „Eisgrau“.
Wauw!!!
Eigentlich.....

Morgen, morgen werde ich erst mal die Friseuse meines Vertrauens ins Vertrauen ziehen –


März 2012
(c) U.Pahnke-Felder

Montag, März 05, 2012

Kreativer Besuch

Montag, und somit Start in die neue Woche.
Meine begann sehr spannend.

In der letzten Woche hatte mich eine liebe Kollegin mit einer guten Idee zu einem Kunstprojekt angesprochen.
Heute unser erstes Treffen bei mir Zuhause. Bewusst nicht im Atelier, sondern ganz gemütlich am Esstisch bei einer Tasse Kaffee.
Wie immer wird zuerst die gegenseitige Position festgelegt und dann das Projekt auf seine Machbarkeit hin untersucht.
Nach 4 Stunden und einigen Tassen Kaffee sind wir uns einig.
Diese Idee von G. hat so viel Potential und ist so interessant, dass es sich lohnt ein erstes "Arbeitspapier" zu entwickeln.

Die Geburtsstunde eines neuen Kunstprojektes.
Frech, unangepasst, verführerisch, neu, lustig, rund um das Thema Emanzipation.
Ein Kunstprojekt, das einen Prozess der Verwirklichung einer Selbstbestimmung und die Befreiung aus Abhängigkeit oder Unmündigkeit zum Thema hat.
Mein ganz persönlicher, oder soll ich besser sagen, unser erster Arbeitstitel:
Desirable Housewives
Den liebe ich schon mal sehr!

Liebe G., ich freue mich auf dieses erste gemeinsame Kunstprojekt.
Lass uns weitere Künstlerinnen suchen und finden, die es mit uns "bewohnen" wollen und werden.
Lass uns sehr interessante und unerwartete Orte der Präsentation finden, an denen wir unsere Betrachter, Besucher und Kunstfreunde treffen und überraschen können.
Lass uns der Welt das wahre Gesicht und die wundervolle Gefühlswelt der FRAU zeigen.
Lass uns unangepasst, überraschend, romantisch und sexy sein.


März 2012
(c) U.Pahnke-Felder

Montag, Februar 27, 2012

Wochenende

Wir werden an diesem Wochenende endlich mal...
den Schrank aufräumen
die Wäsche sortieren
die Bücher neu ordnen
Freunde besuchen
lange ausschlafen
.......

Wir haben an diesem Wochenende deutlich mal....
wieder viel zu viel gewollt
und nichts erreicht
von all dem, was wir wollten.

Dennoch fühle ich mich einfach richtig gut.

Es scheint also genau das richtige Programm
für mein Wochenende gewesen zu sein.


Februar 2012
(c) U.Pahnke-Felder

Donnerstag, Februar 23, 2012

Mein guter Vorsatz für die Fastenzeit

Alle sprechen mich an,
alle fragen mich:
Fastest Du in der vor uns liegenden Fastenzeit
und worauf verzichtest Du?

Meine Antwort:
Ich verzichte aufs Verzichten.


Februar 2012
(c) U.Pahnke-Felder