Donnerstag, März 20, 2014

Picknick am Meer / 3

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Das Gras, das sie durchliefen, streichelte sehr angenehm die Haut an ihren Knöcheln. Elastisch gab es unter ihren Schritten nach. Es schien als liefen sie über ein Kissen. Sie strebten auf eine kleine Senke zu, die ganz am Rand der Wiese lag und von einer Birke überschattet wurde. Von hier aus sah man, dass die Wiese auf  einer Sandklippe lag, die fast 10 Meter über den Strand ragte. Die Wellen unter ihnen rollten mit eleganten Bewegungen über den Strand und erzeugten ein angenehmes, leichtes Rauschen.

Es war der perfekte Ort!

Sie lächelten sich verliebt an und breiteten gemeinsam die Decke auf dem natürlichen Kissen aus. Hanna zauberte die ersten Köstlichkeiten aus dem Korb. Zuerst fütterte sie ihn mit den karamellisierten Bananen, dann zog sie spielerisch eine Erdbeere durch Schlagsahne und steckte sie ihm in den Mund. Während er die Frucht langsam auf seiner Zunge zergehen ließ, öffnete sie den Champagner und füllte zwei Gläser. Lachend prostete sie ihm zu und nahm einen Schluck. Eine Champagnerperle blieb auf ihren Lippen zurück.

Robert zog sie in seine Arme und küsste ausgiebig nicht nur die Flüssigkeit hinweg.

Die allein mit den Geräuschen der Natur angefüllte Stille dieses Ortes, die Wärme, der Duft in der Luft und seine Lippen auf den ihren lösten in ihr ein Verlangen aus, das so drängend war, dass sie wohlig aufstöhnte als er nun den ersten Knopf ihres Kleides über dem Busen öffnete. Er hielt inne und küsste die entblößte Stelle leicht, wobei seine Zunge einen feuchten Tupfer hinterließ. Sie gab sich wohlig dem Gefühl hin, derweil ihre Finger den ersten Knopf seines Hemdes ertasteten und ihn ebenfalls öffnete. Knopf um Knopf spielten sie wechselseitig dieses Spiel, bis ihr Kleid und sein Hemd ausgebreitet wie Blumen auf dem Gras lagen.

Jetzt wollte sie nicht länger warten, sie wollte nichts essen, sie wollte nur noch ihn.
 
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März 2014
(c) U.Pahnke-Felder

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