Freitag, Dezember 30, 2011

Einen wundervollen Rutsch ....


.... und ein schönes Wiedersehen im Jahr 2012.
Ich freue mich.


Dezember 2012
(c) U.Pahnke-Felder

Donnerstag, Dezember 22, 2011

Ruth und Rene's Baum

Gestern ist es uns endlich gelungen.
Wir sind der Einladung von Rene Hermanns gefolgt und haben uns im Ausstellungsraum / Galerie seines Möbel-Designateliers den großen Weihnachtsbaum angesehen oder besser gesagt, bestaunt.


Er ist wirklich groß und unglaublich imposant.
Wunderhübsch mit vielen kleinen liebevollen Details geschmückt.


In diesem Jahr ganz in Weiß geschmückt, prunkt er unter der Glaskuppel, was ihn besonders majestätisch im Raum erscheinen lässt.
Ja, wir hätten wirklich was verpasst. Gut, dass wir es noch geschafft haben.


Dezember 2011
(c) U.Pahnke-Felder

Dienstag, Dezember 20, 2011

Mein Traumbaum

Jawohl, ich wusste es!

Da steht er nun in meinem Garten, mein Weihnachtsbaum!
Wieder, wie fast alle Jahre ist es mir gelungen, das Modell:
"Gebt Krüppelkiefern eine Chance und über die Feiertage ein gutes Zuhause"
ausfindig zu machen und in unser Haus zu holen.
War es denn so günstig, dass man die Augen vor dem Elend zudrückte?
Nein, das kann man wirklich nicht sagen. Es es handelt sich um eine 2 Meter hohe, sanft blauschimmernde Edeltanne, die da windschief im Ständer hängt.
Na, dann stell sie doch gerade und der Fall ist erledigt!
Nein, so einfach ist das nicht.

Fangen wir am Anfang der Geschichte an und dann werdet Ihr verstehen.
Zuerst stöberte ich den wirklich sehr großen Vorrat von 6 Anbietern durch und fand mein Prachtstück. Eigenhändig schleppte ich das Teil nach Hause und was sagt der Mann an meiner Seite, wohlgemerkt aus seinem Krankenbett heraus?
"Na ja, so toll ist sie nun auch nicht!"

OK, einstielen und auf der Terrasse zur wahren Pracht entfalten lassen, denn vom Transportieren waren die Zweige zusammengepresst. Danach wird der Baum schon wirken und ihn überzeugen.

Aber dann kam der große Sturm!
Er spielte mit meiner Tanne, er rüttelte an ihr und schleuderte sie zu guter Letzt sehr unsanft in die Hecke am Ende des Gartens.
Aus der Traum!
Ein durchgeschütteltes Etwas zerrte und zog ich am nächsten Morgen leicht entsetzt, bei strömendem Regen, zurück auf die Terrasse. 
Man kann neu justieren, man kann die Zweige neu sortieren, es ist und bleibt ein windschiefer Anblick.

Wir haben also bei einer Tasse Kaffee von hinter der Scheibe aus, mit Blick auf dieses beschämende Teil, beschlossen:
Den drehen wir auf den Kopf und installieren ihn unter der Decke!


Dezember 2011
(c) U.Pahnke-Felder

Montag, Dezember 12, 2011

Kein Katzenjammer


Zu unserem Haushalt gehört auch "Flocke". Eine Katzendame mit dem inzwischen stattlichen Alter von 15 Jahren.
Sie ist seitdem sie 10 Wochen alt war Mitglied des Haushaltes geworden und ist die Katze unseres Sohnes. Sie erfreut die Familie mit ihrem sehr deutlich ausgeprägten Wesen.
Zu Allem hat sie einen lauten Kommentar und die Vögel im Garten werden von ihr durch die Glasscheibe des Wohnzimmers hindurch ausgiebig mit unglaublichen Lauten bedacht. Ist sie jedoch selbst im Garten, dann sind ihr die Vögel ganz egal. "Die fliegen eh nur weg!" scheint hier ihre Haltung zu sein.
Viele, die uns zum ersten Mal besuchen und die "Gespräche" unserer Flocke hören, sind total erstaunt. So etwas haben sie noch nicht erlebt. Wenn der Besuch es wagt, seine Stimme während des Gespräches von Flocke zu erheben, dann wird sie laut, sehr laut und sehr energisch. Dann kann es passieren, dass sie sich in der Mitte des Zimmers aufbaut und den verdatterten Besucher lautstark beschimpft.

Alles was neu in die Wohnung kommt wird neugierig und eifrig untersucht. So auch der Adventkranz vor inzwischen gut 3 Wochen.
Da kann man sagen: " NEIN, Flocke, nicht für Dich!", die Antwort unserer Flocke ist ein lautes Gejammer und Gezeter, so als würde sie uns erklären, dass auch Katzen ein Anrecht auf Advent haben und dann wird der wundervoll duftende Adventkranz geschmust, dass man um die Kerzen fürchten muss.

Aber nur wir fürchten um den Kranz, denn nach der Schmuseattacke ist er noch immer vollständig und ohne nennenswerte Schäden. Kerzen muss man eh immer wieder richten, so was zählt nicht!

Liebe Flocke, bald kommt wieder ein Baum ins Zimmer - mit Lametta und Kugeln. Welch ein Katzenspaß!


Dezember 2011
(c) U.Pahnke-Felder

Donnerstag, Dezember 08, 2011

Auf der Suche nach dem perfekten Baum

Nachdem die Erkältung mit schmerzhafter Halsentzündung endgültig überwunden ist und meine Stimme nicht mehr diesen unwiderstehlichen Reibeisen-Sound hat, sind meine Gedanken beim kommenden Weihnachtsfest.
In meinen Träumen sehe ich den absolut perfekten Weihnachtsbaum vor mir. 


OK, ich kenne mich da so aus. Der Baum, der dann ab dem 24. Dezember in unserem Wohnzimmer seinen Einzug hält, hat mit meiner Traumversion so viel gemeinsam, wie Tag und Nacht.
Aber derzeit halte ich noch ganz fest an meinem Traum.
In diesem Jahr muss es die perfekte Tanne sein......!
Nicht zu groß, aber gewiss nicht zu klein. Richtig gut gewachsen, wobei nicht ganz so breit, man muss ja noch laufen können. Voller wunderschöne Zweige, die bis in den Januar nicht nadeln. Mit guten symmetrischen Abständen zwischen den Ästen, sodass man gut schmücken kann.
Ach, am Besten so wunderschön, dass er einfach pur im Raum stehen könnte.

Ja, ja, ich träume.
Am Ende steht dann doch wieder diese "Kompromiss-Knüppelkiefer" im Raum.


Dezember 2011
(c) U.Pahnke-Felder

Dienstag, Dezember 06, 2011

Freitag, Dezember 02, 2011

Impressionen beim Einkaufen

Vor mir an der Kasse des Supermarktes eine Mutter mit Kind, ein kleiner Junge.
Er wird ungefähr 5 Jahre alt sein und sein Interesse gilt dem Auflegen der Ware auf das Band.
Ganz eifrig ist er, hat rote Flecken auf den Wangen und steht auf Zehenspitzen auf der unteren Verstrebung des Wagens, beugt sich tief in ihn hinein um ja alle Ware erfassen zu können.
Zu allem, was er aus der Tiefe des Einkaufswagens herausholt, hat er eine kleine Geschichte zu erzählen. Erst wenn er diese beendet hat, greift er nach einem neuen Teil.
Es dauert also so seine Zeit, bis er das, was er zu sagen hat, auch erzählt hat. Wobei er keine Person, noch nicht mal seine Mutter anspricht. Nein, es ist mehr ein Selbstgespräch, so als wolle er sich selbst die Bedeutungen der Waren erklären.
Plötzlich drängelt von hinten ein älterer Mann. "Sind wir da vorne bald fertig?" fragt er sichtlich nervös.
Mutter und Kind lassen sich nicht stören. Die Frau hinter mir lächelt mich an und zuckt mit den Schultern. Das junge Mädchen dahinter kaut weiter auf dem Kaugummi in ihrem Mund und blättert entspannt in ihrer Zeitung.
Weitere drei Teile wandern aus dem Wagen auf das Band und weitere drei kleine Geschichten haben wir zuhören bekommen.
Aber nun wird der ältere Mann hinter uns doch sehr aggressiv. Er stößt das junge Mädchen zur Seite, drängt an der Frau hinter mir ebenfalls vorbei und langt von da aus nach dem Ärmel der Mutter.
"Hey Sie, wenn ihr Kind eine Märchenstunde braucht, dann kommen Sie wann anders in den Laden und nicht jetzt, wo Sie uns nur mit dieser Erziehungsaktion die Zeit stehlen!"
Bevor einer von uns den Mund öffnen kann, dreht sich die Mutter langsam um, nicht ohne vorher noch dem Kind beruhigend über den Kopf gestreichelt zu haben.
"Und wann, glauben Sie, ist es die richtige Zeit für Sie, dass autistische Kinder solche Normalos, wie Sie einer sind, begegnen dürfen? Oder plädieren auch Sie bei meinem Sohn für eine Lösung, die gerade wieder in den Köpfen von allerlei Verwirrten Hochsaison feiert?"
Der Mann stutzt und bevor er antworten kann, bilden wir, die wir bisher geduldig gewartet haben und die Kunden der Nachbarkassen einen schweigenden Schutzwall um Mutter und Kind. 

Zivilcourage ist nicht der große Auftritt mit vielen Worten.
Zivilcourage sind die kleinen Gesten, die uns zeigen, wir stehen zusammen.


Dezember 2011
(c) U.Pahnke-Felder

Donnerstag, Dezember 01, 2011