Donnerstag, Dezember 30, 2010

Guten Rutsch


Einen guten Rutsch ins Jahr
2011
wünsche ich allen Lesern und Besuchern meines Blogs
Dezember 2010
(c)U.Pahnke-Felder

Dienstag, Dezember 28, 2010

Mittwoch, Dezember 22, 2010

Montag, Dezember 20, 2010

Weihnachts-Endspurt

Man möchte,
doch eigentlich noch!

Man sollte,
doch unbedingt noch!

Man hätte,
doch bestimmt noch!

4 Tage bis Weihnachten,
der alljährliche Endspurt beginnt.


Dezember 2010
(u:Pahnke-Felder)

Donnerstag, Dezember 16, 2010

Dienstag, Dezember 14, 2010

Dezembermorgen

Kalter, klarer Dezembermorgen
knirschender Neuschnee
unter meinen Füßen

Zwei Meisen die sich
um die Brotkrümel
auf verschneitem Rasen zanken

Dampf steigt aus der Maas
die sich mit hoher Geschwindigkeit
zur Nordsee bewegt

Graureiher schrecken auf
ziehen mit weiten Schwingen
hinauf in den Himmel

Noch 10 Tage bis Weihnachten
mir aber scheint
die Zeit hier still zu stehen


Dezember 2010
(c) U.Pahnke-Felder

Donnerstag, Dezember 09, 2010

Dienstag, Dezember 07, 2010

Dezembermorgen

In festlich silbrigem Kleid
begrüßt mich der Morgen
läßt meinen Atem
in weißem Dampf
über mir schweben
bewahrt meine Schritte
in knisterndem Reif.


Dezember 2010
(c) U.Pahnke-Felder

Freitag, Dezember 03, 2010

Ein neuer Tag

Gehüllt in zartrosa Schleier
zieht ein neuer Morgen herauf
über glitzernder weißer Fläche.

Gleißendes Licht mit dunklem Rand
kündet verheißungsvoll
von einem neuen Tag.


Dezember 2010
(c) U.Pahnke-Felder

Donnerstag, Dezember 02, 2010

Verschwenderisches Weiß

Da liegt es nun
Weiß in seiner Fülle.
Jahrelang haben wir gemurrt:
Wann kommt er wieder
der Schnee.

Da liegt es nun
Weiß in seiner Fülle.
Jahrelang habe wir vergessen:
Wie anstrengend mit
dem Schneeschieber.

Da liegt es nun
Weiß in seiner Fülle.
Jahrelang werden wir erzählen:
Wie war das doch
das Schneechaos.


Dezember 2010
(c) U.Pahnke-Felder

Freitag, November 26, 2010

Weihnachtscountdown

Listen für Einkäufe,
Zettel mit Wünschen.
die Zeit nimmt eine neue Qualität an.

Karten mit Grüßen,
Bücher voller Rezepte,
die Planung läuft der Realität voraus.

Kartons voller Schmuck,
Steckdosen alle besetzt,
der Weihnachtscountdown beginnt.


November 2010
(c) U.Pahnke-Felder

Donnerstag, November 25, 2010

Bilanz

Stillstehen
Besinnen
Träumen
Ruhen

und feststellen
es ist gut so.


November 2010
(c) U.Pahnke-Felder

Donnerstag, November 18, 2010

Leises Ahnen

Seiner Blätter beraubt
ziert die Buche
im Garten gegenüber
die flatternden bunten Wimpel
des letzten Kindergeburtstages.

Grüßen
verheißungsvoll und fröhlich
hinauf in mein Atelier.

In wenigen Tagen
wird auch dieser Schmuck fallen
und kleine Lampen
treten an ihre Stelle
künden vom nahen Fest.

Sehnsucht
erwartungsfroh und feierlich
durchzieht mich.


November 2010
(c) U.Pahnke-Felder

Freitag, November 12, 2010

Für G.

Die unveränderbare Vergangenheit
mit Geduld und Respekt anzunehmen,
gibt Zufriedenheit und Glück
in der gestaltbaren Zukunft.


November 2010
(c) U.Pahnke-Felder

Freitag, November 05, 2010

Meine Kastanie

Kahlgezaust vom Wind
Deiner Blätter beraubt
ragt Deine Krone
in den Himmel.

Wuchtige Äste
Deines Stolzes beraubt
wartest Du gestutzt
auf das nächste Frühjahr.


November 2010
(c) U.Pahnke-Felder

Donnerstag, November 04, 2010

Dienstag, November 02, 2010

Montag, November 01, 2010

Time to change

Aus der Zeit gefallen
und doch wieder zurück in MEZ.

Blätterlose Zeit,
Zeit der Besinnung.

Ein guter Grund, sich auch künstlerisch zu häuten.
Dinge kritisch zu sortieren,
alte Wege zu verlassen,
sich NEUEM zu öffnen.

Das Tagebuch zur Wanderung auf der EU-Kulturroute ist heute endgültig umgezogen
und nun täglich in meinem neuen Blog zu verfolgen: POSITION
http://kunst-position.blogspot.com
Ich würde mich freuen, Sie / Euch dort zu treffen.
Ich habe da auch die Möglichkeit eingeräumt, Kommentare und Anregungen zu hinterlassen.

Hier, an dieser Stelle geht es wieder mit Bildern, Gedichten und kleinen Geschichten aus meinem Künstleralltag weiter.
Meine Tagträume.


November 2010
(c) U.Pahnke-Felder

Montag, Oktober 04, 2010

Auf nach Namur

Der nächste Morgen schaut nicht schlecht aus, zumindest das, was uns da so hinter der Gardine anstrahlt.
Sollten wir endlich mit dem Wetter Glück haben?

Aber bevor wir aufbrechen, erwartet uns ein reichhaltiges Frühstück im Esszimmer unserer Wirtin. Kaffee und Kuchen, Brot und selbstgemachte Marmelade, Wurst, Käse, Butter und die liebevoll besorgte Frage: … ist es genug oder soll ich noch etwas holen?...
Auch besteht unsere Übernachtungsmutter darauf, dass wir ein Lunchpaket zusammenstellen. Sie weiß ja vom Schwager, es ist anstrengend.
Sie winkt uns freundlich aus. Ein letztes Foto und auf geht es wieder.

Wir setzen die ersten Schritte in Richtung Kirche, die nur 3 Straßen weiter zur Maas hinunter liegt. Hier sollen wir unseren Stempel bekommen. … Leider ..., so müssen wir von der uns öffnenden Haushaltshilfe des Pastors erfahren, … sie kommen umsonst, der Herr Pastor ist im Urlaub. Den Stempel bekommen sie heute in der Touristeninformation...
Den Weg muss sie uns nicht beschreiben. Wir laufen hinunter zur Maas und biegen kurz vor der Brücke zum Rathaus ab, dort auf dem Platz liegt ein wunderschön renoviertes Jugendstilhaus, worin sich das Büro befindet. Natürlich werden wir erkannt und bekommen unseren Stempel.

Unten am Fluss beichtet mir Wolfgang, dass sich sein Knöchel wieder meldet. OK, dann eben heute auch nur ein kurzes Stück. Wir müssen doch nicht hetzen. Zudem, das Wetter ist doch gar nicht so schlecht.
Leider ändert sich das innerhalb der nächsten 3 Stunden gründlich. Erst ziehen Wolken auf, dann wird es dunkel und der erste Nieselregen zwingt uns die Regenjacken aus dem Rucksack zu holen und über zu streifen.

Auch wenn das Wetter trostlos ist, die Umgebung ist wildromantisch. Die Felsen rücken wieder näher ans Flussbett und auf den kleinen Wiesen stehen zauberhafte Villen. Der Fotoapparat wird arg strapaziert.
Unsere Gespräche kreisen wieder um die Krebskrankheit unserer Tochter. Aber die Bitterkeit und Verzweiflung nimmt mit jedem Schritt ab. Wir können es nicht ändern, diese Erkenntnis beschleunigt unseren Schritt und so sind wir ganz überrascht, dass wir bereits Masche les Dames hinter uns gelassen haben, als wir Hunger verspüren und auf die Karte schauen. Da es auch Zeit für die Mittagspause ist, verlassen wir den Weg, der hier streckenweise die alten und die neuen Zeichen trägt und gehen hoch ins Dorf Brumagne. Nicht weit und wir sehen eine kleine Bäckerei mit Gaststube.
Frische Croissants mit Käse und dem guten Ardenner Schinken belegt, dazu eine große Tasse Kaffee, wir sind glücklich und zufrieden. Draußen vor dem Fenster geht ein Wolkenguss nieder. Ach was soll`s, dann eben noch eine Tasse Kaffee.

Eine Stunde später sind wir wieder auf dem Weg zurück und genießen, teilweise wieder in unsere Regenjacken gehüllt, die Landschaft. Uns geht es richtig gut.

Als wir das total zerbeulte Flusskilometerschild 39 passieren, können wir es nicht fassen. Wir sind an der Stadtgrenze von Namur. OK, scheint so als hätten wir heute Flügel. … Wie geht es dem Fuß?...
… Nicht gut, jetzt da Du fragst. Zeit für eine Übernachtungsmöglichkeit. …
Wir beschließen, dass die Jugendherberge von Namur in wenigen Kilometern doch eine sehr gute Adresse sein könnte. Schließlich haben wir ja sehr gute Erfahrungen in Maastricht vor 2 Jahren gemacht. Zudem ist sie hier auch wieder direkt an der Maas gelegen, in Richtung Dinant.
Leider ziehen sich die letzten Kilometer immens. Liegt nicht an gestutzten Flügeln sondern an zwei heftigen Wolkengüssen, die uns nötigen zuerst unter einer der Stadtbrücken von Namur, mit Traumblick auf die Sambre, die hier in die Maas mündet, zu verweilen. Später nochmals in einem Café, einen Kilometer vor dem Ziel.
Endlich stehen wir doch an der Rezeption und erfahren: ... Ja, es ist halt heute sehr voll. Liegt am Wetter. Viele wollen nicht weiter in die Maasschluchten der Ardennen bei diesem Regen. Wenn sie aber in einem 4-Bettzimmer mit zwei anderen Herrn übernachten würden, dann hätte ich da noch etwas für sie....
Keine Frage, wir sind müde, Wolfgangs Fuß schmerzte auf den letzten Kilometern immer mehr, der Hunger meldet sich brutalst, der nächste Regenguss geht draußen hernieder, also zugreifen.
Unser Zimmer ist geräumig und sauber. Die beiden Männer entpuppen sich als Vater und 10 jähriger Sohn, aus den Niederlanden, die auf einer Radwanderung sind. Wir finden uns sehr sympathisch und auch eine Verteilung auf die beiden Stapelbetten bereitet überhaupt keine Schwierigkeit.

Heute kein Spaziergang zum Abend. Wolfgangs Fuß ist dick geschwollen als er unter der Dusche hervorkommt. Also lümmeln wir müde im Aufenthaltsraum bis zum Abendessen herum und entspannen bei Gesprächen mit den anderen Gästen. Wir tauschen unsere „Unterwegserfahrung“ aus. Wolfgangs Traum, doch ein Stück der Strecke eventuell mit dem Fahrrad zurück zu legen, zerplatzt bei der blumigen Schilderung von Stürzen auf Rollsplitt eines Paares, das auf dem Rückweg von der Loire ist.
Wenig später erwartet uns im Esssaal keine wirkliche kulinarische Sensation. Zuerst ein Salatteller, danach Spagetti mit einem Fleischspieß. Als Nachtisch wird uns eine gemischte Käseplatte serviert. Das Highlight innerhalb dieses Essens.

Später finden wir uns an der Bar der Jugendherberge in einer Gruppe Tänzer, Akrobaten und Musiker aus Polen, Belgien und Frankreich wieder, die in Namur beim Zirkusfestival auf der Zitadelle auftreten und ebenfalls hier untergebracht sind.
Viel zu spät fallen wir ins Bett. Aber es war soooooooooooo toll, diese Begegnung.


Oktober 2010
(c) U.Pahnke-Felder

Mittwoch, September 29, 2010

Dienstag, September 28, 2010

Montag, September 27, 2010