Dienstag, Dezember 30, 2008

Bange Zeiten

Die Sonne beschert uns weiterhin wunderschöne Tage.
Der Frost hat die Seen in der Umgebung zu wunderbaren Eisbahnen verzaubert und schenkt den Kindern ein Ferienvergnügen der besonderen Art.
Wir laufen durch diese verträumte Szenerie.
Laufen wieder unsere Sorgen ab, verwandeln sie in positive Energie, die wir die nächsten Tage nötig haben.

Das Krankenhaus ruft an und teilt unserer Tochter mit, dass sich der morgige OP-Termin um einige Stunden verschiebt. Sie ist verärgert, denn nun muss sie bis zum Mittag nüchtern bleiben.
„Und wenn ich aber Hunger habe?“ fragt sie böse am Telefon.
Ich aber bin glücklich. Zeigt sich doch in dieser trotzigen Reaktion, dass ihre normalen Gelüste nicht abhanden gekommen sind.


Ich werde nachher bei ihr vorbeischauen und mit ihr überlegen, was man im Krankenhaus benötigt. Bitte stellen sie sich auf keine große Sache ein, hatte der Chirurg tröstend zu unserer Tochter beim letzten Gespräch gesagt.


Dezember 2008
(c) U.Pahnke-Felder

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